Solisten Herbst 2018

Die Geigerin Elisabeth Jess-Kropfitsch konzertiert seit Jahren in den Musikzentren der Welt. Ihr Repertoire umfasst sowohl die großen Violinkonzerte als auch die geigerischen Höhepunkte von Bach, Paganini bis Kreisler und das gesamte Kammermusikrepertoire.
Sie ist Primaria des weltbekannten Jess-Trio-Wien und gestaltet so seit frühester Jugend zusammen mit ihren Geschwistern Stefan (Cello) und Johannes Jess-Kropfitsch (Klavier) eine Vielzahl von Konzerten auf der ganzen Welt. Mit ihm gestaltete sie Zyklen mit sämtlichen Klaviertrios von Ludwig van Beethovens im Wiener Konzerthaus sowie Auftritte in Funk und Fernsehen. Im Jahr 2013 gründete Elisabeth Kropfitsch mit der indische Pianistin Marialena Fernandes und der koreanischen Cellistin Meehae Ryo das Cosmopolitan Trio Wien, das auf internationalen Bühnen und Festivals konzertiert.
Elisabeth Jess-Kropfitschs einzigartiges Violinspiel setzt die  Schule von Wolfgang Schneiderhan fort, bei dem sie von frühester Jugend an bis zu der mit Auszeichnung absolvierten Diplomprüfung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien studierte.
Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe u.a. den internationalen Violinwettbewerb „Città di Senigallia“ und vollzieht einen nahtlosen Übergang von lernender zu lehrender Künstlerin: sie wurde Dozentin an der Wiener Musikhochschule im Konzertfach Violine, Assistentin bei den Professoren Melkus, Ozim, Pospichal und Frischenschlager und unterrichtete am Joseph Haydn Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Am Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt (Kooperation mit der Musikhochschule Bratislava) war Sie als Professorin mit einer eigenen Klasse für Violine tätig. Ab 1. Oktober 2011 wurde sie zur Universitätsprofessorin im Konzertfach Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien berufen.
Die Konzerttätigkeit wuchs im Rahmen der beruflichen Ausbildung und künstlerischen Vervollkommnung. Ihre internationale Karriere mit begann mit Konzerten in Wien (Konzerthaus, Musikverein), Paris, Salzburg, Mailand (Teatro Piccolo), Palermo (Teatro Golden), Jerusalem (Rebecca Crown Hall), Berlin (Philharmonie), Rom, Basel, Tel Aviv (Beit Ariela), Barcelona (Palau de Musica), London (Purcell-, Wigmore Hall), Warschau (Philharmonie), Hamburg (Musikhalle), New York (Carnegie Recital Hall, Lincoln Center), Zürich (Tonhalle), Graz (Stefaniensaal), Peking (Beijing Concert-Hall), Nagoya, etc.
Solistische Auftritte mit dem Mozarteum Orchester Salzburg (Brahms, Beethoven), den Festival Strings Lucerne (Martinu), dem Orchester des Südwestdeutschen Rundfunks (Bach), dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester (Mendelssohn, Gattermeyer), dem Bohuslav Martinu Symphonie Orchester (Blechinger), den Wiener Solisten (Haydn), der Wiener Sinfonietta (Mendelssohn), dem Laibacher Philharmonischen Orchester (Beethoven), der Capella Istropolitana (Bach), Moskauer und St. Petersburger Symphoniker (Beethoven) u.a. führten sie zu außerordentlichen Erfolgen.
Elisabeth Jess-Kropfitsch war Mitglied des beim Bundeskanzleramt installierten Musikbeirates, Mitglied der Gleichberechtigungskommission sowie Vorstandsmitglied des Ersten Österreichischen Frauenkammerorchesters. Dort ist sie Konzertmeisterin und des öfteren als Solistin zu hören. Zudem organisiert sie als künstlerische Leiterin die Konzertreihe und das Abonnement von „classic muerz“ des Kunsthauses Mürz zuschlag. Sie war Obfrau der Personalvertretung des Joseph Haydn Konservatoriums Eisenstadt. Elisabeth Jess-Kropfitsch ist Vorstandsmitglied der ESTA und Präsidentin des Vereins der Freunde der Wiener Streich- und Saiteninstrumente an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Elisabeth Jess-Kropfitsch spielte zahlreiche Schallplatten und CDs beiden Labels Rondo, EMI und Hungaroton ein. Während ihrer Japan- und Chinatournee interpretierte die Künstlerin in zahlreichen Großstädten 15mal das Violinkonzert in A-Dur von W.A. Mozart, das von sieben Fernsehstationen live übertragen wurde.
Über ihren Werdegang und den ihrer beiden Brüder Johannes und Stefan Jess-Kropfitsch ist im größten österreichischen Verlag „Niederösterreichisches Pressehaus“ das Buch „Jess zur Musik – von den Anfängen bis zum 1000. Konzert“ erschienen.
Violine
Das Konzertinstrument ist ihre im Jahr 1751 gebaute  Violine d‘Elia von Giambattista Guadagnini.

Die Künstlerin des Musiklabels Deutsche Grammophon, Meehae Ryo ist eine der angesehensten Cellistinnen der Republik Korea. Ihre technische Virtuosität, fesselnde Melodie und ihre Leidenschaft für die Musik begeistern stets ihr Publikum. Neben ihrer Rolle als gefeierte Solokünstlerin gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Lehrende an ihre Schüler weiter.

Meehae erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren. Nachdem sie viele nationale Wettbewerbe in ihrer Heimat, Südkorea, gewonnen hatte, fragte sie ihre Eltern, nach einer Schule zu suchen, die aus ihr eine echte Musikerin machen würde. Sie bekam einen Platz an der Juilliard Schule in New York, als sie sechzehn Jahre alte war und beendete dann ihr Studium mit DMA Grad an der Universität von Michigan in den USA.

Meehae’s Leidenschaft für Musik reicht aus, um sie als einer der am beliebtesten Cellisten von zahlreichen Orchestern zu machen. Dazu gehören: der Wiener Konzertverein , Berliner Symphoniker, Stuttgarter Philharmoniker, Thueringen Philharmonie, Prag Radio Symphony Orchestra, Belgrad Philharmonic Orchestra, Toronto Philharmonia, Hong Kong Philharmonic Orchestra, Thailand Philharmonic Orchestra, MartinuPhilharmonic Orchestra, das Bulgarische National-Rundfunk-Sinfonieorchester, Hradec KralovePhilharmonic Orchestra, Israel Symphony Orchestra, Kasachstan National Symphony Orchestra, KoreanSymphony Orchestra, Seoul Philharmonic Orchestra, und vieles mehr.

2013 gründete sie gemeinsam mit der Violinistin Elisabeth Kropfitsch und der Pianistin Marialena Fernandes das „Cosmopolitan Trio Vienna“. Innerhalb weniger Jahre waren sie in mehreren Konzertsälen in Frankreich, Italien, Wien und anderenzu sehen. Eine bemerkenswerte Aufführung fand im September 2016 statt, alsdas Berliner Symphonieorchester das Trio einlud, um in Südkorea eine Konzerttour durchzuführen. Darüber hinaus spielten und geplant viele berühmte Solisten mit Meehae, wie zum Beispiel Schlomo Mintz, Martha Argerich, Maria Solozobova, Anton Sorokow, Aiman Mussakhajayeva, Andreas Buschatz und weitere.

Die Cellistin hat sich in den bekanntesten Konzertsälen, darunter im Goldenen Saals des Musikvereins (Wien), Verdi Hall (Mailand), Herkulessaal (München), Smetana-Saal (Prag), Dvorak Hall (Prag), Liszt Hall (Budapest) durchgeführt , in der Carnegie Hall (New York), Berliner Philharmonie (Berlin), Großer Saal Mozarteum (Salzburg), Lisinski Hall (Zagreb), Gasteig Philharmonie (München), Congress Culture Center (Zlin), Opernhaus Kairo (Kairo), Gran Teatro de Elche (Elche), Kharkov Philharmonie (Charkiw), National Auditorium of Music (Torrevieja), La Fenice (Venedig) und Aram Khachaturian Concert Hall (Eriwan).

Darüber hinaus verfügt Meehae Ryo über eine reichhaltige Erfahrung als Jurymitglied. Bis heute wurde sie zum Antonio Janigro Cello Wettbewerb (Kroatien), Luigi Boccherini Internationaler Cello Wettbewerb(Italien), Beethoven Cello Wettbewerb(Tschechische Republik) und Aram Khachaturian Internationaler Wettbewerb (Armenien) eingeladen.

Was born in Oporto, Portugal in January 1992.

He began his musical studies in flute and organ at the age of 6. In 2003 he went to study at the Oporto Music Conservatory in the horn class of professor Hélder Carneiro. Simultaneously, he studied in Costa Cabral Music Academy with professors Hélder Vales and Ricardo Matosinhos. In 2012 he started to study Bachelor at the ESMAE (University of Music and Performing Arts – Porto) where he had the opportunity to work with professors Abel Pereira, Bohdan Sebestik, Hugo carneiro, Nuno Vaz and Ricardo Matosinhos. In his last year of Bachelor, he went to Leipzig to study with the professors Thomas Hauschild and Bernhard Krug at the Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“.

César has attended masterclasses and workshops with many horn players such as Froydis Ree Wekre, Radovan Vlatkovic, David Johnson, Jeffrey Nelsen, Thomas Hauschild, Bernhard Krug, Christian Lampert, Szabolcs Zempléni, François Bastian, Jan Golebiowski, Jan Schroeder, Hélder Vales, Abel Pereira, Leonardo Feroleto, Hélder Carneiro and Nuno Vaz.

Over the last years he has collaborated with many orchestras:
Cairo Symphony Orchestra, Ashot Tigranyan Cultural Musical Foundation (Armenia), Neue Philharmonie München, INTERNATIONALE JUNGE ORCHESTERAKADEMIE (Bayreuth), Orquestra Metropolitana de Lisboa, Orquestra Filarmonia de Vermoim, Orquestra de Câmara de Braga, Orquestra de Gaia, Oporto Chamber Ensemble, Orquestra de Câmara da Maia, Orquestra do Norte, Orquestra de Jovens dos Conservatórios Oficiais, Orquestra Sinfonieta (ESMAE).
In these orchestras, César had the pleasure to work with conductors like Rodolfo Saglimbeni, Yoel Gamzou, Oksana Lyniv, Ahmed El Saedi, Fuad Ibrahimov, Matthias Foremny, Christoph König, Douglas Bostock, Eduardo Garcia-Barrios, Rafa Agulló Albors, António Saiote, Kamen Goleminov, Fernando Marinho, Gil Magalhães, Francisco Ferreira, António Ferreira, António Baptista, and others.

He also played as a Soloist with the Oporto Chamber Ensemble and the Oporto Music Conservatory Orchestra in 2012 and 2013.

In the frame of those orchestra-jobs, he have already played in a lot of countries like Portugal, Spain, Switzerland, Netherlands, Germany, Armenia, Azerbaijan, Egypt and China.

César has been working regularly with Cairo Symphony Orchestra (Egypt), Ashot Tigranyan Cultural Musical Foundation (Armenia), Neue Philharmonie München, Sinfonietta Isartaland and INTERNATIONALE JUNGE ORCHESTERAKADEMIE (Bayreuth), and as a horn teacher in a Portuguese wind band school since 2009.
He is currently the Principal Horn of the Cairo Symphony Orchestra.

Einer der noch  jungen Musiker in der klassischen Musikszene ist der  deutsche Geiger Tassilo Probst. Geboren im Juli 2002 in München besucht er die 10. Klasse des Graf-Rasso-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck. Mehrfach erspielte sich der junge Geiger 1. Preise bei „Jugend musiziert“. 2015 war er erstmals alt genug, um zum Bundeswettbewerb zugelassen zu werden und wurde im Duo mit seinem Klavier- Partner auf Anhieb mit einem 1. Preis mit Höchstpunktzahl, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde dem Duo der 2. Preis beim Carl Bechstein-Wettbewerb Berlin zuerkannt. Auch beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2016 war Tassilo erfolgreich und erspielte sich 1. Preise als Solist, erneut samt Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, und in der Kategorie Klavier-Kammermusik, verbunden mit einem Sonderpreis des Bärenreiter-Verlags sowie   Stipendien für den „Europäischen Musikworkshop“ und die „International Summer Academy for Young Artists“. Weitere Auszeichnung war im Juni 2016 die Nominierung für den „Tassilo Kulturpreis“ der Süddeutschen  Zeitung. Im Frühjahr 2017 wurde Tassilo Probst von der „Deutsche Stiftung Musikleben“ eingeladen und erspielte sich  als einer der jüngsten Teilnehmer die wunderbare, klangstarke „Giovanni Grancino Violine (Mailand 1690)“ aus dem „Deutschen Musikinstrumentenfonds“ in Hamburg. „Dies ist eine Anerkennung für seine besonderen Leistungen, trotz seines sehr jungen Alters“. Im April  2017 erspielte er sich beim „Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb Violine Junior“  in Düsseldorf einen 1. Preis. Bei den Internationalen Geigen Meisterkursen der Kronberg Academy im Mai 2017 war er einer der ausgewählten, „aktiven“ Teilnehmer und hatte die Ehre, am Abschlusskonzert mitwirken zu dürfen. Im Mai 2017 erhielt er auf Grund seiner hervorragenden Leistungen die besondere Auszeichnung eines  „Gerd Bucerius-Stipendiums“  der Deutschen Stiftung Musikleben. Dieses Stipendium ermöglicht ihm weitere Teilnahmen an Meisterkursen an der Zakhar Bron Academy bei Prof. Zakhar Bron in Interlaken.

Auf Grund seiner Wettbewerbserfolge debütierte Tassilo als Solist im Oktober 2016  mit dem Glazunov Violinkonzert  mit der Philharmonie Bad Reichenhall unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Simonis. Tassilo hat im übrigen schon seit einigen Jahren Konzerterfahrung als Solist und auch im Ensemble. Er konzertierte sehr erfolgreich bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Heinrich Klug u.a. im Gasteig München mit Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“. Die Kronberg Academy hat Tassilo Probst ebenfalls im Oktober 2016 zu  ihrem  Kammermusikprojekt „Mit Musik Miteinander“ eingeladen. Unterrichtet von namhaften Dozenten konzertierte er gemeinsam mit ihnen in öffentlichen Konzerten. Bereits in jungen Jahren spielte er u.a. gemeinsam mit seinem Bruder und seinem Vater auf dem  Petersplatz in Rom bei  einer  Audienz von  Papst Benedikt XVI  sowie im Pantheon.

Tassilo erhielt mit 4 ½  Jahren seinen ersten Geigenunterricht nach der Suzuki-Methode bei Hannelore Dörries. Darüber hinaus spielt er Saxophon und Klavier. Seit  Anfang 2015 erhält er Geigen Unterricht  von dem Österreicher David Frühwirth. Im  Sept. 2015  bestand er die Aufnahmeprüfung für Jungstudenten  an der Hochschule für Musik und Theater in München. Unterrichtet wurde er zunächst von  Frau Prof. Sonja Korkeala. Seit  dem Sommersemester 2017 wird er  von Prof. Ingolf Turban unterrichtet. Tassilo Probst sucht trotz seines jugendlichen Alters den Weg einer vielfältigen Ausbildung und besuchte schon mehrfach Meisterkurse bei Prof. Zakhar Bron,  Prof. Boris Kuschnir,  Prof. Julia Fischer,  Prof. Ingolf Turban und dem Barockgeiger Rüdiger Lotter.

Solist Frühjahr 2018

Gilles Apap, von Yehudi Menuhin «der exemplarische Geiger des 21.Jahrhunderts» genannt, wird weltweit nicht nur wegen seiner virtuosen Interpretationen von Standardwerken der klassischen Geigenliteratur geschätzt, sondern auch aufgrund seines sinnlichen, völlig gelösten, dabei hoch intensiven Musizierens, dass Jeden unmittelbar anspricht und mitnimmt in die Freude an der Musik – sei sie von Bach, Mozart und Ravel oder Traditionelles aus Europa, Amerika oder Indien.

1963 in Algerien geboren und in Nizza aufgewachsen, war Apap Schüler von André Robert, Gustave Gaglio (Conservatoire de Nice) und Vera Reynolds (Conserv. Nat. Sup. Lyon). Er beendete seine Ausbildung im Alter von 19 Jahren mit besonderer Auszeichnung und war Stipendiat verschiedener großer Kunststiftungen. Anschließend ging er nach Amerika zum Curtis Institute of Music, war bis 2003 Konzertmeister des Santa Barbara Symphony Orchestra und lebt seitdem in Kalifornien.

Als er 1985 den Internationalen Yehudi Menuhin-Wettbewerb in der Kategorie «Zeitgenössische Musik» gewann, wurde Menuhin auf ihn aufmerksam. Daraus entstand ein freundschaftlicher Kontakt, der bis zum Tode Menuhins andauerte.

Gemeinsam arbeiteten sie noch kurz vor Menuhins Tod an einem Film über Mozarts 3. Violin-konzert, in deren 3. Satz Apap jene inzwischen legendäre Kadenz spielt, die Menuhin faszinierte und zu dem gemeinsamen Filmprojekt inspirierte. Der Film wurde dann posthum „in memoriam Sir Yehudi Menuhin“ mit der Sinfonia Varsovia für ARTE gedreht und wird regelmäßig von euro-päischen Fernsehsendern wieder ausgestrahlt.

Heute arbeitet Apap als Solist und zunehmend auch als musikalischer Leiter und Dirigent mit Orchestern in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie dem nahen und fernen Osten und hat Konzert-Tourneen in Kanada, Nord- und Südamerika, Japan, Israel, Skandinavien, Frankreich, Portugal, Spanien, Italien und Deutschland unternommen.

Er spielt auf bekannten Konzertpodien wie New Yorks Carnegie Hall, der Salle Pleyel/Paris oder der Philharmonie Berlin und tritt bei internationalen Festivals auf (u.a. Tokio Festival, WOMADelaide Festival, Australien, Festival de l’Ile de France, Paleo Festival (CH), MITO Italien, Kammermusikfest Den Haag, Rheingau Musikfestival, Dresdner Musikfestspiele, Ludwigsburger Festspiele, Bachfest Würzburg, Musikfestspiele Saar) und gastierte mit seinem Kammermusik-Trio ‚Colors of Invention’ in den USA, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland, Skandinavien, Italien, Spanien, Portugal, Russland, Australien, Japan und China.

Apap ist als Solist und Lehrer regelmäßiger Gast der Internationalen Menuhin Foundation und gibt von der Kronberg Academy in Deutschland bis zur University of Benares (Indien) vielgefragte Meisterklassen und Workshops.

ARTE produzierte bereits ein Porträt und einen Konzertfilm über ihn in der Regie von Bruno Monsaingeon, bekannt für seine legendären Porträts großer Musiker wie Glenn Gould und Sviatoslav Richter. Monsaingeons Fazit: „Seine Kunst ist Musik in ihrer größtmöglichen Reinheit.“ 2003 produzierten ARTE und der BR in den USA und in Indien einen dritten Film über seine Musik. Der wiederholt bei ARTE und in der ARD ausgestrahlte Film ist unter dem Titel „Apap Masala – Ein Musiker auf Reisen“ auch als DVD erschienen.

Nachdem Apap zunächst für Sony Classical drei CDs eingespielt hatte, gründete er 1999 sein eigenes Platten-Label „Apapaziz Productions“, für das er inzwischen acht CDs produziert hat. 2009 erschien „sans orchestre“, seine dritte Kammermusik-CD mit den „Colors of Invention“, die er im Rahmen eines außerordentlich erfolgreichen Konzerts im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie vorstellte. 2012 erschien eine CD mit Zigeuner-Musik von Béla Bartók bis Django Reinhardt, eingespielt mit den „Transylvanian Mountain Boys“. Eine vierte CD mit den „Colors of Invention“, sowie eine zweite DUO-CD sind in Vorbereitung.

Solist Herbst 2017

Murad Adigezalzade wurde am 20. November 1973 in Baku geboren. Seit 1980 besuchte er die Bulbul Spezialschule für Musik. 1984 hat er am internationalen Radiowettbewerb  “Concertino-Prag” teilgenommen und wurde als einer der zehn herausragenden jungen Pianisten genannt. 1987 beteiligte er sich an einer Tournee in der Tschechoslowakei.  Im August 1990 nahm er an einem internationalen Pianistenwettbewerb in Deutschland teil und wirkte im September und Oktober desselben Jahres bei mehreren Konzerten in der Türkei mit. 1991 beendete er die Schule und ist in die Staatsmusik-Akademie Uzeir Gadjibeyli in Baku eingetreten.Er studierte bei  Professor R. Atakishiyev und Professor F. Badalbeyli.  1995 trat er im Rahmen einer Tournee durch die Türkei mit dem State Chamber Orchestra als Pianist auf. Im Mai 1996 wurde er in Baku erster Preisträger des nationalen Pianistenwettbewerbs und ausserdem zum „Besten Pianisten des Jahres“ ernannt. Im Dezember desselben Jahres wurde er zum“Besten Musiker des Jahres” ernannt. Nachdem er die  Baku Staatsmusik-Akademie absolviert hatte, setzte er sein Studium an der Musikhochschule München bei Prof. E. Virsaladze fort und beendete dies 1998.
Weitere Studien führten ihn an das Tschaikowski Konservatorium in Moskau, an dem er im Jahre 2000 graduierte. Während des Studiums in Moskau gab er Konzerte in Moskau, Baku und der Türkei. Gemeinsam mit Stipendiaten der Vladimir Spivakov Foundation nahm er am Musikfestival in Kiew teil.
Im Dezember 2000 trat er im Rahmen einer Tournee durch die Türkei zusammen mit dem State Symphony Orchestra von Bursa City auf.  Dabei widmete er sich insbesondere der Verbreitung aserbaidschanischer Musik in Baku und im Ausland.

Er trat unter der Leitung bekannter Dirigenten auf, wie N.Rzayev, R.Abdullayev, Y.Adigezalov, R.Melikaslanov, V. Sirenko, V. Jordaniya, V.Altshuler, V.Verbitsky, Y. Bashmet, V. .Fedoseev, V.Kakhidze, D.Yablonsky, M.Vengerov. Im Oktober 2001 gewann er den II. Internationalen Klavierwettbewerb in Tbilisi, Georgien (2. Preis, 1. Preis wurde nicht vergeben). Im Dezember 2001 nahm er am Internationalen Festival in Tbilissi, Georgien teil. Im Januar 2002 ging er auf Tournee mit dem Kammerorchester  Ingolstadt und und trat als Solist in Keningsbakh auf. Im März desselben Jahres trat er im Rahmen des „Richter’s Memory“ Festival in Moskau auf, organisiert von „YAMAHA“, und auch in Antalya (Türkei) mit dem staatlichen Symphonieorchester. Im April spielte er ein Solokonzert in der kleinen Halle des Moskauer Staatlichen Tschaikowski-Konservatoriums und im K.Rerikh-Museum. Im Mai 2002 konzertierte er als Solist mit dem Staatlichen Symphonieorchester von Baku. Im Juni 2002 nahm er an dem 12. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb teil.

Seit 2004 ist er Solist der Moskauer Staatlichen Akademischen Philharmonie. Im Jahr 2005 wurde Murad Adigezalzade mit dem Rang des Ehrenkünstlers der Aserbaidschanischen Republik ausgezeichnet. Im Jahr 2007 erhielt er den Präsidentenpreis und 2011 wurde er zusätzlich als „People’s Artist“ der Aserbaidschanischen Republik geehrt.

Derzeit unterrichtet er neben seiner Konzerttätigkeit als Klavierprofessor an der Baku Musik Akademie. Sein Repertoire umfasst Werke von Bach, Beethoven, Mozart, Haydn, Schumann, Schubert, Brahms, Tschaikowski, Rachmaninow ua. Seit 2006 ist er außerdem Direktor der Aserbaidschanischen Staatsphilharmonie.

Solistin Frühjahr 2017

1994 in Deutschland in eine bulgarische Musikerfamilie geboren, wuchs Vivi Vassileva unter den idealen Voraussetzungen für eine musikalische Karriere auf. Der erste Anstoß ihrer vielversprechenden Zukunft war jedoch zunächst ihr erster „Schlagzeug“ Unterricht – an einem geheimen Strand in Bulgarien. Inspiriert von der Leidenschaft der dortigen Künstler, die sie erstmalig mit den ausgelassenen und temperamentvollen Zigeunerrhythmen in Kontakt brachten, war eine Flamme in ihr entfacht, die heute zu einem wahren Feuerwerk herangewachsen ist,  das jeden auf ihren Konzerten mitreißt und sie zu den führenden Schlagzeugsolisten ihrer Generation gehören lässt.
Neben ihrer brillianten Technik und ihrer atemberaubenden Virtuosität hält sie eine außergewöhnliche Musikalität, kombiniert mit poetischem Ausdruck.
Es ist als ob sie einen einen neuen Weg sucht um sich der Welt der Schlagzeuginstrumente zu nähern. Viel mehr als ledigliches Trommeln, schafft es Vivi Vassileva wundervolle Musik mit unterschiedlichen Klängen und tiefen Phrasierungen aus ihren Schlägeln zu zaubern.
Neben einigen Preisen an renommierten Wettbewerben (Zwei Sonderpreise im ARD-Wettbewerb 2014, erste Preise im Musikförderungspreis Ingolstadt 2013, Internationaler Marimba Wettbewerb Nürnberg 2010, Jugend Musiziert Bundeswettbewerb 2007 und die Bronze Medaille im Internationalen Marimba Wettbewerb Paris 2009), hatte sie ihr Debut mit Orchester im Alter von 13 Jahren und ihre erste professionelle CD-Aufnahme, unterstützt vom Bayerischen Rundfunk im Alter von 15 Jahren.
Sie wurde gefördert von der Robert-Bosch Stiftung/Talent im Land Bayern  und vom Deutscher Musikrat und ist Stipendiatin der Orlandus Lassus Stiftung und der Oscar und Vera Ritter Stiftung. Vassileva studiert momentan mit Prof.Dr.Dr.Peter Sadlo an der Hochschule für Musik und Theater München.
2015 gründete sie das Vivi Vassileva Quintett.
„Vivi spielt sehr energisch, hat eine große dynamische Bandbreite in ihrem Spiel und es macht einfach Laune, ihr zuzuschauen. Die Überzeugung mit der sie spielt, ist ansteckend!“
Raymond Curfs (Solopauker im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks)

Solist Sommer/Herbst 2016

Der französische Pianist Eric Ferrand-N‘Kaoua (* 1963) wurde nach erstem Klavierunterricht bei der großen französischen Pianistin Madeleine de Valmalète bereits mit 12 Jahren am Pariser Konservatorium (CNSP) aufgenommen. Das Studium dort schloss er mit vierzehn sehr erfolgreich mit je einem 1. Preis im Fach Klavier sowie ein Jahr später im Bereich Kammermusik ab. Im Alter von siebzehn Jahren war der Pianist Finalist des Internationalen Clara Haskil Klavierwettbewerbs sowie Preisträger des Internationalen Klavierwettbewerbes Santander. Konzerttourneen mit bedeutenden japanischen, russischen (darunter die New Japan Philharmony und das russische Nationalorchester) sowie anderen renommierten Klangkörpern führten ihn seit 1982 durch ganz Europa, Japan und Nordamerika. Seiner Neigung zu ungewöhnlichen musikalischen Herausforderungen und seinem Interesse an Jazz und Folkmusik entsprechend konzertierte er 1996 erstmals mit dem französischen Geiger Gilles Apap, mit dem er seither ein äußerst erfolgreiches Duo bildet. Bisherige, von der internationalen Presse ausgezeichnete CD-Einspielungen des Pianisten umfassen die „Goldberg-Variationen“, Werke des berühmten französischen Jazz-Pianisten und -Komponisten Martial Solal sowie die Transkription für Soloklavier von Igor Strawinskys „Sacre du Printemps“ und die ursprüngliche Fassung für Klavier zu 2 Händen von Gershwins „Rhapsody in Blue“ (Naxos-Grand Piano).

Solist Frühjahr 2016

Stefan Hadjiev zugeschnitten

Stefan Hadjiev

 

Solisten Winter 2016

Wan Jieni

Wan Jieni – Klavier

Fidelis Edelmann

Fidelis Edelmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Solisten Herbst 2015

Katharina Möritz

Katharina Möritz

Fidelis Edelmann

Fidelis Edelmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Solisten Sommer 2015

Fidelis Edelmann

Fidelis Edelmann

Manon Burel

Manon Burel

 

 

 

 

 

 

 

 

Solisten Frühjahr 2015

Gilles Apap

Gilles Apap – Violine

Mathieu van Bellen

Mathieu van Bellen – Violine

Talia Or_zugeschnitten

Talia Or – Sopran

 

 

 

 

 

 

 

Foto van Bellen: © Andrei Grilc

 

Solistin Herbst 2014

Wan Jieni

Wan Jieni – Klavier