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Solist Frühjahr 2018

Gilles Apap, von Yehudi Menuhin «der exemplarische Geiger des 21.Jahrhunderts» genannt, wird weltweit nicht nur wegen seiner virtuosen Interpretationen von Standardwerken der klassischen Geigenliteratur geschätzt, sondern auch aufgrund seines sinnlichen, völlig gelösten, dabei hoch intensiven Musizierens, dass Jeden unmittelbar anspricht und mitnimmt in die Freude an der Musik – sei sie von Bach, Mozart und Ravel oder Traditionelles aus Europa, Amerika oder Indien.

1963 in Algerien geboren und in Nizza aufgewachsen, war Apap Schüler von André Robert, Gustave Gaglio (Conservatoire de Nice) und Vera Reynolds (Conserv. Nat. Sup. Lyon). Er beendete seine Ausbildung im Alter von 19 Jahren mit besonderer Auszeichnung und war Stipendiat verschiedener großer Kunststiftungen. Anschließend ging er nach Amerika zum Curtis Institute of Music, war bis 2003 Konzertmeister des Santa Barbara Symphony Orchestra und lebt seitdem in Kalifornien.

Als er 1985 den Internationalen Yehudi Menuhin-Wettbewerb in der Kategorie «Zeitgenössische Musik» gewann, wurde Menuhin auf ihn aufmerksam. Daraus entstand ein freundschaftlicher Kontakt, der bis zum Tode Menuhins andauerte.

Gemeinsam arbeiteten sie noch kurz vor Menuhins Tod an einem Film über Mozarts 3. Violin-konzert, in deren 3. Satz Apap jene inzwischen legendäre Kadenz spielt, die Menuhin faszinierte und zu dem gemeinsamen Filmprojekt inspirierte. Der Film wurde dann posthum „in memoriam Sir Yehudi Menuhin“ mit der Sinfonia Varsovia für ARTE gedreht und wird regelmäßig von euro-päischen Fernsehsendern wieder ausgestrahlt.

Heute arbeitet Apap als Solist und zunehmend auch als musikalischer Leiter und Dirigent mit Orchestern in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie dem nahen und fernen Osten und hat Konzert-Tourneen in Kanada, Nord- und Südamerika, Japan, Israel, Skandinavien, Frankreich, Portugal, Spanien, Italien und Deutschland unternommen.

Er spielt auf bekannten Konzertpodien wie New Yorks Carnegie Hall, der Salle Pleyel/Paris oder der Philharmonie Berlin und tritt bei internationalen Festivals auf (u.a. Tokio Festival, WOMADelaide Festival, Australien, Festival de l’Ile de France, Paleo Festival (CH), MITO Italien, Kammermusikfest Den Haag, Rheingau Musikfestival, Dresdner Musikfestspiele, Ludwigsburger Festspiele, Bachfest Würzburg, Musikfestspiele Saar) und gastierte mit seinem Kammermusik-Trio ‚Colors of Invention’ in den USA, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland, Skandinavien, Italien, Spanien, Portugal, Russland, Australien, Japan und China.

Apap ist als Solist und Lehrer regelmäßiger Gast der Internationalen Menuhin Foundation und gibt von der Kronberg Academy in Deutschland bis zur University of Benares (Indien) vielgefragte Meisterklassen und Workshops.

ARTE produzierte bereits ein Porträt und einen Konzertfilm über ihn in der Regie von Bruno Monsaingeon, bekannt für seine legendären Porträts großer Musiker wie Glenn Gould und Sviatoslav Richter. Monsaingeons Fazit: „Seine Kunst ist Musik in ihrer größtmöglichen Reinheit.“ 2003 produzierten ARTE und der BR in den USA und in Indien einen dritten Film über seine Musik. Der wiederholt bei ARTE und in der ARD ausgestrahlte Film ist unter dem Titel „Apap Masala – Ein Musiker auf Reisen“ auch als DVD erschienen.

Nachdem Apap zunächst für Sony Classical drei CDs eingespielt hatte, gründete er 1999 sein eigenes Platten-Label „Apapaziz Productions“, für das er inzwischen acht CDs produziert hat. 2009 erschien „sans orchestre“, seine dritte Kammermusik-CD mit den „Colors of Invention“, die er im Rahmen eines außerordentlich erfolgreichen Konzerts im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie vorstellte. 2012 erschien eine CD mit Zigeuner-Musik von Béla Bartók bis Django Reinhardt, eingespielt mit den „Transylvanian Mountain Boys“. Eine vierte CD mit den „Colors of Invention“, sowie eine zweite DUO-CD sind in Vorbereitung.

Solist Herbst 2017

Murad Adigezalzade wurde am 20. November 1973 in Baku geboren. Seit 1980 besuchte er die Bulbul Spezialschule für Musik. 1984 hat er am internationalen Radiowettbewerb  “Concertino-Prag” teilgenommen und wurde als einer der zehn herausragenden jungen Pianisten genannt. 1987 beteiligte er sich an einer Tournee in der Tschechoslowakei.  Im August 1990 nahm er an einem internationalen Pianistenwettbewerb in Deutschland teil und wirkte im September und Oktober desselben Jahres bei mehreren Konzerten in der Türkei mit. 1991 beendete er die Schule und ist in die Staatsmusik-Akademie Uzeir Gadjibeyli in Baku eingetreten.Er studierte bei  Professor R. Atakishiyev und Professor F. Badalbeyli.  1995 trat er im Rahmen einer Tournee durch die Türkei mit dem State Chamber Orchestra als Pianist auf. Im Mai 1996 wurde er in Baku erster Preisträger des nationalen Pianistenwettbewerbs und ausserdem zum „Besten Pianisten des Jahres“ ernannt. Im Dezember desselben Jahres wurde er zum“Besten Musiker des Jahres” ernannt. Nachdem er die  Baku Staatsmusik-Akademie absolviert hatte, setzte er sein Studium an der Musikhochschule München bei Prof. E. Virsaladze fort und beendete dies 1998.
Weitere Studien führten ihn an das Tschaikowski Konservatorium in Moskau, an dem er im Jahre 2000 graduierte. Während des Studiums in Moskau gab er Konzerte in Moskau, Baku und der Türkei. Gemeinsam mit Stipendiaten der Vladimir Spivakov Foundation nahm er am Musikfestival in Kiew teil.
Im Dezember 2000 trat er im Rahmen einer Tournee durch die Türkei zusammen mit dem State Symphony Orchestra von Bursa City auf.  Dabei widmete er sich insbesondere der Verbreitung aserbaidschanischer Musik in Baku und im Ausland.

Er trat unter der Leitung bekannter Dirigenten auf, wie N.Rzayev, R.Abdullayev, Y.Adigezalov, R.Melikaslanov, V. Sirenko, V. Jordaniya, V.Altshuler, V.Verbitsky, Y. Bashmet, V. .Fedoseev, V.Kakhidze, D.Yablonsky, M.Vengerov. Im Oktober 2001 gewann er den II. Internationalen Klavierwettbewerb in Tbilisi, Georgien (2. Preis, 1. Preis wurde nicht vergeben). Im Dezember 2001 nahm er am Internationalen Festival in Tbilissi, Georgien teil. Im Januar 2002 ging er auf Tournee mit dem Kammerorchester  Ingolstadt und und trat als Solist in Keningsbakh auf. Im März desselben Jahres trat er im Rahmen des „Richter’s Memory“ Festival in Moskau auf, organisiert von „YAMAHA“, und auch in Antalya (Türkei) mit dem staatlichen Symphonieorchester. Im April spielte er ein Solokonzert in der kleinen Halle des Moskauer Staatlichen Tschaikowski-Konservatoriums und im K.Rerikh-Museum. Im Mai 2002 konzertierte er als Solist mit dem Staatlichen Symphonieorchester von Baku. Im Juni 2002 nahm er an dem 12. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb teil.

Seit 2004 ist er Solist der Moskauer Staatlichen Akademischen Philharmonie. Im Jahr 2005 wurde Murad Adigezalzade mit dem Rang des Ehrenkünstlers der Aserbaidschanischen Republik ausgezeichnet. Im Jahr 2007 erhielt er den Präsidentenpreis und 2011 wurde er zusätzlich als „People’s Artist“ der Aserbaidschanischen Republik geehrt.

Derzeit unterrichtet er neben seiner Konzerttätigkeit als Klavierprofessor an der Baku Musik Akademie. Sein Repertoire umfasst Werke von Bach, Beethoven, Mozart, Haydn, Schumann, Schubert, Brahms, Tschaikowski, Rachmaninow ua. Seit 2006 ist er außerdem Direktor der Aserbaidschanischen Staatsphilharmonie.

Solistin Frühjahr 2017

1994 in Deutschland in eine bulgarische Musikerfamilie geboren, wuchs Vivi Vassileva unter den idealen Voraussetzungen für eine musikalische Karriere auf. Der erste Anstoß ihrer vielversprechenden Zukunft war jedoch zunächst ihr erster „Schlagzeug“ Unterricht – an einem geheimen Strand in Bulgarien. Inspiriert von der Leidenschaft der dortigen Künstler, die sie erstmalig mit den ausgelassenen und temperamentvollen Zigeunerrhythmen in Kontakt brachten, war eine Flamme in ihr entfacht, die heute zu einem wahren Feuerwerk herangewachsen ist,  das jeden auf ihren Konzerten mitreißt und sie zu den führenden Schlagzeugsolisten ihrer Generation gehören lässt.
Neben ihrer brillianten Technik und ihrer atemberaubenden Virtuosität hält sie eine außergewöhnliche Musikalität, kombiniert mit poetischem Ausdruck.
Es ist als ob sie einen einen neuen Weg sucht um sich der Welt der Schlagzeuginstrumente zu nähern. Viel mehr als ledigliches Trommeln, schafft es Vivi Vassileva wundervolle Musik mit unterschiedlichen Klängen und tiefen Phrasierungen aus ihren Schlägeln zu zaubern.
Neben einigen Preisen an renommierten Wettbewerben (Zwei Sonderpreise im ARD-Wettbewerb 2014, erste Preise im Musikförderungspreis Ingolstadt 2013, Internationaler Marimba Wettbewerb Nürnberg 2010, Jugend Musiziert Bundeswettbewerb 2007 und die Bronze Medaille im Internationalen Marimba Wettbewerb Paris 2009), hatte sie ihr Debut mit Orchester im Alter von 13 Jahren und ihre erste professionelle CD-Aufnahme, unterstützt vom Bayerischen Rundfunk im Alter von 15 Jahren.
Sie wurde gefördert von der Robert-Bosch Stiftung/Talent im Land Bayern  und vom Deutscher Musikrat und ist Stipendiatin der Orlandus Lassus Stiftung und der Oscar und Vera Ritter Stiftung. Vassileva studiert momentan mit Prof.Dr.Dr.Peter Sadlo an der Hochschule für Musik und Theater München.
2015 gründete sie das Vivi Vassileva Quintett.
„Vivi spielt sehr energisch, hat eine große dynamische Bandbreite in ihrem Spiel und es macht einfach Laune, ihr zuzuschauen. Die Überzeugung mit der sie spielt, ist ansteckend!“
Raymond Curfs (Solopauker im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks)

Solist Sommer/Herbst 2016

Der französische Pianist Eric Ferrand-N‘Kaoua (* 1963) wurde nach erstem Klavierunterricht bei der großen französischen Pianistin Madeleine de Valmalète bereits mit 12 Jahren am Pariser Konservatorium (CNSP) aufgenommen. Das Studium dort schloss er mit vierzehn sehr erfolgreich mit je einem 1. Preis im Fach Klavier sowie ein Jahr später im Bereich Kammermusik ab. Im Alter von siebzehn Jahren war der Pianist Finalist des Internationalen Clara Haskil Klavierwettbewerbs sowie Preisträger des Internationalen Klavierwettbewerbes Santander. Konzerttourneen mit bedeutenden japanischen, russischen (darunter die New Japan Philharmony und das russische Nationalorchester) sowie anderen renommierten Klangkörpern führten ihn seit 1982 durch ganz Europa, Japan und Nordamerika. Seiner Neigung zu ungewöhnlichen musikalischen Herausforderungen und seinem Interesse an Jazz und Folkmusik entsprechend konzertierte er 1996 erstmals mit dem französischen Geiger Gilles Apap, mit dem er seither ein äußerst erfolgreiches Duo bildet. Bisherige, von der internationalen Presse ausgezeichnete CD-Einspielungen des Pianisten umfassen die „Goldberg-Variationen“, Werke des berühmten französischen Jazz-Pianisten und -Komponisten Martial Solal sowie die Transkription für Soloklavier von Igor Strawinskys „Sacre du Printemps“ und die ursprüngliche Fassung für Klavier zu 2 Händen von Gershwins „Rhapsody in Blue“ (Naxos-Grand Piano).

Solist Frühjahr 2016

Stefan Hadjiev zugeschnitten

Stefan Hadjiev

 

Solisten Winter 2016

Wan Jieni

Wan Jieni – Klavier

Fidelis Edelmann

Fidelis Edelmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Solisten Herbst 2015

Katharina Möritz

Katharina Möritz

Fidelis Edelmann

Fidelis Edelmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Solisten Sommer 2015

Fidelis Edelmann

Fidelis Edelmann

Manon Burel

Manon Burel

 

 

 

 

 

 

 

 

Solisten Frühjahr 2015

Gilles Apap

Gilles Apap – Violine

Mathieu van Bellen

Mathieu van Bellen – Violine

Talia Or_zugeschnitten

Talia Or – Sopran

 

 

 

 

 

 

 

Foto van Bellen: © Andrei Grilc

 

Solistin Herbst 2014

Wan Jieni

Wan Jieni – Klavier